Gutshaus Rockow

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« Das Gutshaus »


Erstmals wurde Rockow 1573 erwähnt. Es gehörte damals zu Klein Plasten und war eine Meierei.
Um 1800 war Rockow ein eigenständiges Gut und wurde von Carl Friedrich Sponholz bewirtschaftet.
1812-1817 bewirtschaftete das Gut ein Blücher aus der Linie des Feldmarschalls, Gebhard Leberecht, Fürst Blücher von Wahlstatt.
Von 1823-1840 war das Gut im Besitz von J. Meincke. Bis 1937 wechselten die Besitzer häufiger.
Der letzte Besitzer war Paul Sturbeck, der 1945 im Rahmen der Bodenreform enteignet wurde.

Das Gutshaus bildet auch heute noch den Mittelpunkt des Ortes. Auf der Rückseite wird das Grundstück durch den Hofsee begrenzt.
Auf der Straßenseite schließt sich nach links und rechts an das Grundstück die Wohnbebauung des Ortes an.

Das Gutshaus entstand etwa um 1920. Von der gesamten ehemaligen Gutsanlage erhalten sind nur noch das Gutshaus und das nebenstehende Gebäude, der ehemalige Pferdestall.
Wenige noch erhaltene Bäume, die ebenfalls um 1920 angepflanzt wurden, zeugen von einem ehemaligen Park oder einer Gartenanlage, die das Gutshaus umgaben.
Erhalten sind unter anderem Linden, eine Akazie und eine Rotbuche sowie Kastanien.
Ebenfalls noch vorhanden sind Reste einer Feldsteinmauer und eines Friedhofs, angrenzend an das heute bestehende Grundstück.

Nach der Enteignung von Paul Sturbeck wurde das Gutshaus als Schule, Wohnhaus und Konsum in der ehemaligen DDR genutzt.

Das Gutshaus wurde von Januar 1999 bis Januar 2002 komplett saniert.
Dabei wurde versucht, den ursprünglichen Zustand des Hauses wiederherzustellen. Seitdem wird das Gutshaus als Wohnhaus mit Ferienwohnungen genutzt.




 
Gutshaus Rockow - Hofseestr. 9 - OT Rockow - 17219 Möllenhagen - FeWo@Gutshaus-Rockow.de